10 Dinge, die der Schwimmer braucht

(bas/CvD) Du hast Paul Biedermann und Britta Steffen schwimmen gesehen, bist völlig begeistert und denkst: „Ja!! Genauso möchte ich auch schwimmen können!“ Nur …, dein einziger Badeanzug bzw. deine einzige Badehose ist eigentlich nur dazu geschaffen, dass du gut darin aussiehst, wenn du im Urlaub einen Cocktail an der Bar genießt? Brauchst du aber jetzt wirklich komplett neue Schwimmbekleidung? Und was brauchst du sonst noch, um ernsthaft mit dem Schwimmen zu beginnen?

Hier ist unsere Liste der 10 wichtigsten Dinge für alle Sportschwimmer, ob Newbie oder Wiedereinsteiger. Noch ein Tipp: Suche dir als Erstes einen Trainer oder Schwimmlehrer. Nicht nur, dass ein Lehrer oder Trainer dich auf den neuesten Stand der Technik bringt (Schwimmen hat sich in den letzten 20 Jahren teilweise dramatisch geändert), er kann dich auch darin moralisch und motivierend unterstützen, regelmäßig ins Wasser zu springen.
Ist das geklärt, nimmst du dir die folgende Liste vor, damit du auch alles an Gerät und „Spielzeug“ zur Verfügung hast, um dich vom „bleiernen Entchen“ zum Gold-Medaillen-Schwimmer zu wandeln.

1. Trainingsschwimmanzug rsp. -hose: Ein solcher Anzug bzw. eine solche Hose bietet genügend Bewegungsfreiheit, nichts zieht und zwickt, aber alles ist gut verpackt. Achte auf gutes Material, es sollte chlorbeständig, schnelltrocknend und im Idealfall mit einem UV-Schutz versehen sein.
2. Brille: Sogenannte Goggles oder Schwimmbrillen schützen nicht nur deine Augen vor Chlor, sondern helfen dir auch besser zu schwimmen, indem du nämlich jederzeit siehst, wo‘s hingeht. Gute Passform und Anti-Fog-Beschichtung sind ein Muss.
3. Schwimmkappe: Verbanne lange Haare aus dem Gesicht und du hast ein Problem weniger beim Atemholen. Daneben reduziert das Tragen von Schwimmkappen den Wasserwiderstand. Zudem schreiben viele Bäder das Tragen von Badekappen vor und sie schützen dein Haar außerdem vor dem aggressiven Chlorwasser.
4. Pullbuoy: In manchen Bädern kannst du Pullbuoys ausleihen. Wenn du aber ernsthafter das Schwimmen lernen und trainieren möchtest, ist ein Pullbuoy eine ziemlich sinnvolle Anschaffung. Verwende ihn für das Armzugtraining mit oder ohne Paddels, um sowohl Technik und Kraft im Wasser zu verbessern.
5. Kickboard: Auch Kickboards kann man sich häufig ausleihen. Aber erneut ist die Anschaffung eines eigenen sinnvoll und dabei gar nicht teuer. Mithilfe dieser Schwimmbretter kannst du deine Beinarbeit losgelöst von der Gesamttechnik lernen und verbessern.
6. Meshbag: Der beste Rucksack, die tollste Sporttasche ist nichts gegen einen Meshbag. Diese „Netztaschen“ sind geradezu ideal, um darin nach dem Training alle nassen Sachen wie Kickboard, Pullbuoy, Fins, Schwimmkappen etc. zu verstauen. Darin aufbewahrt kann dein Equipment bis zum nächsten Einsatz bestens trocknen. Schwimmbrillen verpackst du nach dem Schwimmen ebenfalls am besten in einer kleinen Netztasche oder auch in einen ausrangierten Waschlappen.
7. Badesandalen: Es gibt keinen Grund, tapfer mit bloßen Füßen über den kalten Boden des Umkleideraums oder barfüßig um den rutschigen Beckenrand zu stapfen. Schlüpfe in Flip-Flops oder andere Badesandalen zum Schutz deiner Füße und dir selbst.
8. Shampoo / Spülung: Streiche juckende Kopfhaut, trockenes Haar von deiner Liste der Ausreden. Wasche deine Haare mit einem guten Shampoo und bei Bedarf noch mit einer Spülung sofort nach dem Schwimmen. Dein Haar wird es dir danken.
9. Warmhalten: Halte dich warm – vor und nach dem Schwimmen. Ein Paar warme Hosen und eine Jacke oder ein Schwimm-Parka hält dich wohlig warm, glücklich und gesund. Empfindliche Naturen greifen noch zur Mütze.
10. Schwimm-Lehr-DVD: Lerne alles über eine gute Technik – auch wenn du zu Hause bist oder ohne Trainer schwimmen gehst.

Die Bonus-Liste
Hast du noch etwas Platz in deiner Schwimmtasche? Bist du heimlich neidisch auf den stets super ausgerüsteten Typ von der Nachbarbahn? Dann haben wir noch was:
Fins: Ein „Tool“ mit großem Spaßfaktor. Schwimme länger und schneller mit Fins. Diese kurzen Flossen verhelfen nicht nur zu ordentlich Speed, sie können dir außerdem dabei helfen, die Technik deiner Beinarbeit zu verbessern.
Paddels: Benutze ab und an – oder auch für kurze Sets – Paddels. Sie helfen dir, den perfekten Armzug zu finden und vermehrt Kraft zu entwickeln. Ziehe die Riemen jedoch nicht zu fest an, lasse sie relativ locker. So wirst du schnell merken in welcher Phase deine Technik noch nicht optimal ist, da die Paddles dann von der Hand „kippeln“. Paddles gibt es in verschiedenen Größen … frage deinen Trainer um Rat.
Wasserdichte Uhr: In einigen Bädern gibt es tatsächlich keine Uhr oder sie ist vom Beckenrand aus kaum zu erkennen. Mach‘ dir keinen Kopf mehr darüber, wann du wieder losschwimmen musst. Abhilfe schafft eine wasserdichte Armbanduhr mit Stoppfunktion. Einige haben sogar eingebaute Rundenzähler. In der Gruppe ist dann allerdings auch die Anschaffung einer Pace-Clock zu überlegen.
Tempo-Trainer: Schwimmgeschwindigkeit ist eng mit der Armzugsfrequenz verbunden. Der Tempo-Trainer – eine kleine „Uhr“, die du unter die Kappe schieben kannst – gibt dir den Takt vor. Oder … stell dir deine Zielzeit je 25 m ein und halte die Geschwindigkeit. Ein Piepston sagt dir, ob du zu schnell oder zu langsam unterwegs bist. Eine tolle Hilfe, besonders wenn du lange Strecken allein trainierst.
Wasserfester Sonnenschutz: Eigentlich etwas für die Top 10, doch eine Top-10- Liste sollte nicht daran erinnern müssen, dass eine gute Sonnencreme Hautkrebs verhindern kann. Zumindest in der Freibad-Saison also ein Muss.

Das ist sie, unsere Top-10-Liste. Was gibt’s auf deiner Liste der Dinge, ohne die man nicht schwimmen kann?

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3 Gedanken zu „10 Dinge, die der Schwimmer braucht

  1. Pingback: Zählkärtchen für Serien – ein praktischer Rundenzähler fürs Solo-Training « blue-aqua-sports

  2. juurs

    Für mich unentbehrlich:
    Ohrstöpsel. Nie mehr juckende Ohren.
    Zählkärtchen für Serien: da ich oft alleine trainiere „vergesse“ ich, wieviel mal ich schon die Strecke geschwommen bin. Eine plastifizierte Karte (Ecken einfach mit 1,2,3,4 beschriftet steht nun im Überlauf am Beckenrand und ist mein Rundenzähler.

    Antwort

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