Effizientes Brustschwimmen mithilfe des Tempo Trainer Pro von FINIS®

Der Tempo Trainer Pro Finis® im Einsatz(bas/CvD) Einer meiner liebsten Trainings-„partner“ ist der Tempo Trainer Pro von FINIS. Ganz besonders, wenn mein zweibeiniger Trainingspartner fehlt und/oder es weit und breit im betreffenden Schwimmbad keine Trainingsuhr zwecks Kontrolle und Orientierung gibt. Immer dann ist dieses kleine Metronom mein Freund und Helfer. Nun ja, ob wirklich mein Freund, das ist dann auch nicht immer durchgängig positiv zu beantworten, denn dieser kleine Kerl mit seinem penetranten Piepston kann einen schon mächtig durchs Wasser scheuchen. 😉

FINIS-Tempo-Trainer-Pro-1Äußerst effektives Trainingshilfsmittel

So ein Tempo Trainer ist erfreulich vielseitig und lässt sich demzufolge sehr unterschiedlich einsetzen. Einmal ersetzt er ganz lapidar die Trainingsuhr und gibt per Piepston zum Beispiel die jeweilige Abgangszeit in einem Set von sagen wir einmal 10 x 50 m vor. Daneben könnte man allerdings auch eine vorher ausgerechnete Splitzeit eingeben, die es über eine längere Strecke hinweg gilt, einzuhalten. Ein wunderbares Training, um ein Gefühl für eine ganz bestimmte Renngeschwindigkeit zu bekommen. Oder aber man nutzt den Tempo Trainer fürs Techniktraining. Wie das? Hier ein Beispiel fürs Brustschwimmen:

Techniktraining mit dem Tempo Trainer Pro

Ein wichtiger Garant für erfolgreiches Brustschwimmen ist u.a. ein gleichmäßiges Bewegungsmuster zu finden, effizient und konstant. Eine Möglichkeit die individuell optimale Zugfrequenz zu erarbeiten, ist der Einsatz des Tempo Trainers. Grundsätzlich besteht ein Zyklus beim Brustschwimmen aus dem Armzug, gefolgt vom Beinschlag und einer anschließenden Gleitphase – bevor der nächste Zyklus beginnt. Aber wie lang sollte diese Gleitphase bestenfalls sein? Wie lang kann ich sie nutzen, und ab wann ziehe ich zu früh in sie hinein? Mit dem Tempo Trainer kann man der Geschichte recht einfach auf die Spur kommen.

So geht’s
Stelle den Tempo Trainer im Modus 1 auf 2:00 sek.. Sobald du startklar bist, stoße dich mit gestrecktem Körper von der Wand ab. Beginne mit dem ersten Piepston deinen ersten Zyklus – Armzug, Beinschlag, Gleiten. Bleibe gestreckt, halte die Spannung, gleite und beginne den nächsten Armzug erst, wenn sich der Tempo Trainer mit seinem nächsten Piepston meldet. Schwimme so 50 m. Notiere bzw. merke dir die geschwommene Zeit. Stelle dann den Tempo Trainer nach und nach in 0,05er-Schritten schneller oder aber auch langsamer ein. Taste dich so an dein individuelles Tempo, an deine individuelle Frequenz heran, die dir bei effektiver Gleitphase die schnellste Zeit ermöglicht.

Ist der Takt gefunden, dann versuche einmal dieses leicht abgewandelte Set aus der FINIS® swim-tips-Serie:

12 x 50 m 3 x (3 x 50 m mit Tempo Trainer @ 2:00 sek. + 1 x 50 m ohne Tempo Trainer); P = 30″ SP = 50 m locker beliebig

Höre auf den Piepston und halte Takt wie auch Geschwindigkeit – auch über die 50 m wenn du ohne Tempo Trainer unterwegs bist.

 


Bildnachweis

Alle BilderKiste, Monika Zilliken unter Verwendung der Originale – mit freundlicher Genehmigung – von FINIS, INC.

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