Das „Surfboard“ unter den Paddles – speziell für das Techniktraining des Freistilschwimmens

Alexander Studzinski mit den FINIS® Freestyler im Einsatz

Alexander Studzinski mit den FINIS® Freestyler Paddles im Einsatz

(bas/CvD) Wahre Spezialisten unter der Vielzahl an unterschiedlichen Paddles sind fraglos die Freestyler Paddles von FINIS®. Freistilschwimmer werden sie lieben … na, klar, hier ist nomen est omen und vorneweg … man und frau müssen es einfach einmal ausprobiert haben.

Es hat schon wirklich etwas vom Surfen

Mit den Freestyler lässt es sich wunderbar auf der Hand nach vorne gleiten, man schiebt gefühlte Kilometer weit immer weiter vorwärts, verlagert dadurch den Anfangspunkt der eigentlichen Zugphase weiter nach vorne und verlängert somit fast schon automatisch die je Zug überwundene Distanz (=Zuglänge). Nun ja …, vorausgesetzt das Eintauchen der Hand geschieht technisch korrekt. Und genau das ist es, was einem das Freestyler-Paddle ganz ohne Umwege zurückmeldet.

Bei einem häufig anzutreffenden Fehler, wie zum Beispiel beim Übergreifen über die eigene Körperachse, ist an eine schöne gerade Angleitphase nicht zu denken. Das Feedback kommt sofort: der Vortrieb wird gestört, man wird richtiggehend ausgebremst.

Technik, Technik, Technik

Und damit wird es überdeutlich, die Freestyler-Paddles sind in erster Linie ein Hilfsmittel zur Technikverbesserung und erst danach etwas zur Verbesserung der Kraftausdauer.

Den Booten abgeschaut

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FINIS® Freestyler Paddles

Grundlage dafür ist das besondere Design: Die Unterseite der Freestyler wurde der starren Flosse am Heck eines Bootes oder Surfboards – dem Skeg – nachempfunden. Und genau dieses Skeg ist für das „Kurshalten“, sprich das Geradeausgleiten der Hand verantwortlich. Daneben wird durch das Weit-nach-vorne-gleiten die Hüftrotation um die Körperlängsachse gefördert, was u.a. eine bessere Körperbalance im Wasser zur Folge hat. Fazit: Der Kraularmzug kann durch den Einsatz dieser Freestyler technisch verbessert und seine Effizienz erhöht werden. Ist alles richtig, dann rutscht und läuft’s.

Ein weiterer Pluspunkt … die Freestyler sind von der Fläche her betrachtet „klein“ genug, um die Gefahr einer Überbelastung der Schulter durch das Training mit Paddles möglichst gering zu halten. Im Übrigen, es gibt diese Paddles in einer Senior- und einer Junior-Größe, letztere für alle, die mit kleineren Händen unterwegs sind.

Schluss mit der Theorie, hier ein kleines Trainingsprogramm:

Kleines Trainingsset mit den FINIS® Freestyler
Abgangszeiten / Intensität / Pause Summe Bemerkungen
3 x 50 K steigern 1–3; P=30″ 150 Mit Freestyler Paddles: auf korrekte Eintauchphase und langes Angleiten achten, bewusste Hüftrotation, hoher Ellbogen
2 x 50 K mit der geringst möglichen Zugzahl @ persönliche Bestzeit + Zugzahl/50 m 100
Das Gesamtset 4 x wiederholen, dabei die Zugzahl je 50 m immer weiter reduzieren. Ziel ist, die je Zug überwundene Strecke schrittweise zu verlängern (Distance-Per-Stroke-Rate)ohne dabei an Tempo einzubüßen.
K=Kraul; B=Brust; R=Rücken; S=Schmett; La=Lagen; MiniLa=Minilagen; AD=Altdeutsch; HSA=Hauptschwimmart; NSA=Nebenschwimmart; FASL=Frequenzreduziert, Antrieb supramaximal, Laktat gedämpft; i.W.=im Wechsel; PB=Pullbuoy
Bildnachweis

Alle BilderKiste, Monika Zilliken außer Aufmacher: FINIS, INC und Alexander Studzinski

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