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Trainingsset der Woche KW-04-2018

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3000 m, die der Ausdauer auf die Sprünge helfen

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Ein Leben im Badeanzug

Illustrationen aus „Swimming Studies“ von Leanne Shapton, Blue Rider Press

(bas(/CvD) Heute nach längerer Zeit einmal wieder ein Fundstück aus dem Bereich Kunst/Literatur. Unter dem Titel „Swimming Studies“ lässt die kanadische Autorin, Illustratorin und Verlegerin, Leanne Shapton, in recht ungewöhnlicher Form einen wichtigen Abschnitt ihres Lebens in Wort und Bild Revue passieren: ihre Zeit als Leisungsschwimmerin und wie sie diese bis heute im positiven Sinne „verfolgt“ und beeinflusst.

Auf der Literaturseite der FAZ titelt Sandra Kegel im Dezember 2012, im Erscheinungsjahr der deutschen Übersetzung, ihre Buchbesprechung mit: „Leanne Shaptons Gespür für Wasser: In Worten und Bildern erforscht die kanadische Autorin ihre Jugend als Leistungsschwimmerin. Herausgekommen ist „Bahnen ziehen“ – eine poetische Romanreflexion über ein Leben im Training.“

In der Süddeutschen findet Kollege Hans-Peter Kunisch eine fast noch schönere Umschreibung. Er sieht in Shaptons außergewöhnlichem Buch „Bahnen ziehen“  eine literarische und malerische Meditation über ein Leben im Badeanzug.

Ein sicherlich nicht uninteressantes Buch für alle „Bahnenzieher“ unter uns 😉

 

 

Den Weg des Gewohnten ändern

Abwechslung pur – Training im Ozeanbecken

Abseits des Gewohnten und Motivationsschub pur – Training im „Ozean“-Schwimmbecken

(CvD/bas) Ja, ich geb’s zu, ich bin ein glühender Verfechter abwechslungsreicher Trainingsprogramme. Nichts kann öder sein, als stets die gleichen Trainings-Sets abzuspulen. Wenn man schon heute weiß, was nächsten Dienstag auf dem Programm steht. Okay, manchmal ist’s halt bequem, schnell auf ein bestehendes Programm zurückzugreifen, aber schon kleine Veränderungen geben neuen Glanz und peppen auf.

Schwimmtraining heißt nämlich nicht nur zu überlegen, wie viel Meter oder Prozent vom Gesamtumfang „Brust“ ich als Brustschwimmer im Training schwimmen sollte, oder ob ich mit der richtigen (?) Pulsfrequenz unterwegs bin, um auch in der Tat im gewünschten aeroben Bereich zu trainieren. Leistung bzw. Leistungsverbesserung ist nicht unbedingt nur das ausschließliche Resultat der geschwommenen Meter, es ist das Ergebnis eines Konglomerats aus unterschiedlichen Reizen und Bewegungserfahrungen – und, dass man nicht den Spaß daran verliert.

Vor kurzem stieß ich auf einen interessanten Artikel des australischen Schwimmtrainers Wayne Goldsmith, in dem er sich mit dem Phänomen des weltweit zu beobachtenden Schwund an Sportschwimmern in den Vereinen beschäftigt. Und …, was man dagegen tun kann. Sicherlich nicht, sich zurücklehnen und auf das nächste Wunderprogramm warten und darauf hoffen, dass irgendein nationaler oder internationaler Schwimmverband mit der Allheillösung anrückt. Die Lösung liegt nach Goldsmith in der Initiative durch regionale Vereine und innovativen, über den Tellerrand schauenden Trainern, Schwimmern und Vereinen. „Swimming Downhill: Changing the Direction of the Current“ – ein Artikel, bei dem ich nicht umhin kann, als ihn einfach nur zu unterschreiben 😉

Goldsmith verweist auf viele Punkte, die es zu ändern gilt, um den Schwimmsport am Leben zu erhalten und hat einige Ansätze parat, die zeigen, wie man ihn speziell für Kinder und Jugendliche interessant gestalten kann. Ein kleines Puzzleteilchen ist dabei eben auch „Change your programm“ womit wir wieder bei meinem Anfangsgedanken sind. Und das hier sind Goldsmith’s Tipps, die nicht nur für Trainer, sondern größtenteils auch für Allein-Trainierende einfach umzusetzen sind:

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