Archiv der Kategorie: Fundstücke der Schwimm-Kunst

Ein Leben im Badeanzug

Illustrationen aus „Swimming Studies“ von Leanne Shapton, Blue Rider Press

(bas(/CvD) Heute nach längerer Zeit einmal wieder ein Fundstück aus dem Bereich Kunst/Literatur. Unter dem Titel „Swimming Studies“ lässt die kanadische Autorin, Illustratorin und Verlegerin, Leanne Shapton, in recht ungewöhnlicher Form einen wichtigen Abschnitt ihres Lebens in Wort und Bild Revue passieren: ihre Zeit als Leisungsschwimmerin und wie sie diese bis heute im positiven Sinne „verfolgt“ und beeinflusst.

Auf der Literaturseite der FAZ titelt Sandra Kegel im Dezember 2012, im Erscheinungsjahr der deutschen Übersetzung, ihre Buchbesprechung mit: „Leanne Shaptons Gespür für Wasser: In Worten und Bildern erforscht die kanadische Autorin ihre Jugend als Leistungsschwimmerin. Herausgekommen ist „Bahnen ziehen“ – eine poetische Romanreflexion über ein Leben im Training.“

In der Süddeutschen findet Kollege Hans-Peter Kunisch eine fast noch schönere Umschreibung. Er sieht in Shaptons außergewöhnlichem Buch „Bahnen ziehen“  eine literarische und malerische Meditation über ein Leben im Badeanzug.

Ein sicherlich nicht uninteressantes Buch für alle „Bahnenzieher“ unter uns 😉

 

 

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Kurioses und Spannendes aus der Geschichte des Schwimmsports

Ausschnitt aus der etwa 8000 Jahre alten Felsmalerei von Gilf Kebir mit einem der Schwimmer. © Roland Unger

(bas/CvD) Die Geschichte des Schwimmens ist wahrscheinlich so alt wie die Geschichte der Menschheit selbst. Spätestens jene unter unseren Vorfahren, die in direkter Nachbarschaft von Flüßen, Seen oder dem Meer aufwuchsen, wagten erste vorsichtige Schritte ins Element Wasser. Schwimmen war für sie mit Sicherheit nicht nur Spaß und Freude an der Bewegung, sondern auch überlebensnotwendig.

Hier ein paar, zugegeben recht subjektiv, ausgewählte „Meilensteine der Schwimm-Geschichte“, die auf keinen Fall vollständig sind und die sicherlich nicht unbedingt dazu beitragen, dass du schneller schwimmst, aber dir hoffentlich dennoch etwas Spaß beim Lesen bereiten:

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Die Unbarmherzigkeit der Stopp-Uhr

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Aus „Swimmer Girls“ von Elizabeth Baddeley

(CvD/bas) Das Buch „Swimmer Girls“ erzählt aus dem Leben der Illustratorin Elizabeth Baddeley zu ihrer Zeit als High-School-Schwimmerin und wie diese sie nachhaltig prägte. Viele der von ihr eingefangenen Momente werden einem sehr bekannt vorkommen …

Ehrgeiz ist eine Sache – die Stopp-Uhr leider eine andere. Und nicht immer sind sie im Gleichschritt, wobei die Uhr letztendlich aber niemals lügt. Sie deckt geradezu gnadenlos deine Schwächen auf. Und deine Erfolge sind ein Schritt auf dem Weg zu deinen weiteren Zielen, die stets wieder außer Reichweite zu sein scheinen, sobald du das vorherige Ziel gemeistert hast.

Elizabeth Baddeley arbeitet heute als freie Illustratorin in Kansas City. Für ihre Werke wurde sie bereits mehrfach in den USA ausgezeichnet.