Archiv der Kategorie: Schwimmen

Trainingsset der Woche KW-17-2018

Trainingsset-der-Woche_Header-13Kleines Trainingsprogramm für die Ausdauer

2600 m für die allgemeine Ausdauer.

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Den Weg des Gewohnten ändern

Abwechslung pur – Training im Ozeanbecken

Abseits des Gewohnten und Motivationsschub pur – Training im „Ozean“-Schwimmbecken

(CvD/bas) Ja, ich geb’s zu, ich bin ein glühender Verfechter abwechslungsreicher Trainingsprogramme. Nichts kann öder sein, als stets die gleichen Trainings-Sets abzuspulen. Wenn man schon heute weiß, was nächsten Dienstag auf dem Programm steht. Okay, manchmal ist’s halt bequem, schnell auf ein bestehendes Programm zurückzugreifen, aber schon kleine Veränderungen geben neuen Glanz und peppen auf.

Schwimmtraining heißt nämlich nicht nur zu überlegen, wie viel Meter oder Prozent vom Gesamtumfang „Brust“ ich als Brustschwimmer im Training schwimmen sollte, oder ob ich mit der richtigen (?) Pulsfrequenz unterwegs bin, um auch in der Tat im gewünschten aeroben Bereich zu trainieren. Leistung bzw. Leistungsverbesserung ist nicht unbedingt nur das ausschließliche Resultat der geschwommenen Meter, es ist das Ergebnis eines Konglomerats aus unterschiedlichen Reizen und Bewegungserfahrungen – und, dass man nicht den Spaß daran verliert.

Vor kurzem stieß ich auf einen interessanten Artikel des australischen Schwimmtrainers Wayne Goldsmith, in dem er sich mit dem Phänomen des weltweit zu beobachtenden Schwund an Sportschwimmern in den Vereinen beschäftigt. Und …, was man dagegen tun kann. Sicherlich nicht, sich zurücklehnen und auf das nächste Wunderprogramm warten und darauf hoffen, dass irgendein nationaler oder internationaler Schwimmverband mit der Allheillösung anrückt. Die Lösung liegt nach Goldsmith in der Initiative durch regionale Vereine und innovativen, über den Tellerrand schauenden Trainern, Schwimmern und Vereinen. „Swimming Downhill: Changing the Direction of the Current“ – ein Artikel, bei dem ich nicht umhin kann, als ihn einfach nur zu unterschreiben 😉

Goldsmith verweist auf viele Punkte, die es zu ändern gilt, um den Schwimmsport am Leben zu erhalten und hat einige Ansätze parat, die zeigen, wie man ihn speziell für Kinder und Jugendliche interessant gestalten kann. Ein kleines Puzzleteilchen ist dabei eben auch „Change your programm“ womit wir wieder bei meinem Anfangsgedanken sind. Und das hier sind Goldsmith’s Tipps, die nicht nur für Trainer, sondern größtenteils auch für Allein-Trainierende einfach umzusetzen sind:

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Was macht ein Becken schnell?

Design 2017 BOOKS&MORE, Monika Zilliken unter Verwendung von Fotomaterial von © way funky company, Collingwood Victoria, Australia

(CvD/bas) Wenn Schwimmer fachsimpeln und über „schnelle“ bzw. „langsame“ Becken philosophieren, dann mag das bei so manchem „Nicht“-Schwimmsportler auf Unverständnis stoßen: „Was reden die denn für einen Blödsinn? Becken ist Becken, entweder ist’s 25 m oder 50 m lang, Wasser ist auch drin, also was soll das?“

Weit gefehlt, so einfach ist es nämlich nicht. So wie Leichtathleten dem ein oder anderen Stadion eine schnelle Bahn attestieren, so gilt dies auch für Schwimmbecken. Doch was macht sie aus, die schnellen Becken, in dem Rekorde leichter purzeln als in sogenannten langsamen Becken? Becken, in die man reinspringt und sofort merkt, das da irgendetwas anders ist.

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