Archiv der Kategorie: Start, Wende & Finish

Start, Wende & Finish

Was macht ein Becken schnell?

Design 2017 BOOKS&MORE, Monika Zilliken unter Verwendung von Fotomaterial von © way funky company, Collingwood Victoria, Australia

(CvD/bas) Wenn Schwimmer fachsimpeln und über „schnelle“ bzw. „langsame“ Becken philosophieren, dann mag das bei so manchem „Nicht“-Schwimmsportler auf Unverständnis stoßen: „Was reden die denn für einen Blödsinn? Becken ist Becken, entweder ist’s 25 m oder 50 m lang, Wasser ist auch drin, also was soll das?“

Weit gefehlt, so einfach ist es nämlich nicht. So wie Leichtathleten dem ein oder anderen Stadion eine schnelle Bahn attestieren, so gilt dies auch für Schwimmbecken. Doch was macht sie aus, die schnellen Becken, in dem Rekorde leichter purzeln als in sogenannten langsamen Becken? Becken, in die man reinspringt und sofort merkt, das da irgendetwas anders ist.

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FINA berät Änderungen im Reglement für Brustschwimmer

Brustschwimmen – quo vadis?

(bas/CvD) „Birds do it, bees do it, even educated fleas do it, let’s do it, let’s do the kick …“ ja, zugegeben, er hinkt der Vergleich und man sollte Ella Fitzgeralds neckischen Song nicht wirklich „missbrauchen“. Aber irgendwie drängelte er sich auf …

Delphinkicks nach Start und Wende beim Brustschwimmen?

Wer aufmerksam Unterwasseraufnahmen der letzten großen Meisterschaften (Welt-, Europa. Deutsche, Olympische Spiele) studiert, der sieht sie, und es „kicken“ fast alle. Mehr oder weniger auffällig und vor allem nicht regelkonform. Und wenn man fragt, geben sie es fast alle zu, die großen unter den Brustschwimmern. Vielleicht nicht öffentlich, aber hinter der Hand dann doch, und alle wissen es. Disqualifiziert wird jedoch selten und wenn, dann am allerwenigsten bei den Etablierten. Zugegeben, in all dem Gesprudele und den Verwirbelungen nach Start und Wende ist es von außen für die Kampfrichter nicht einfach zu sehen, speziell die Mittelbahnen eignen sich am besten für den ein oder anderen Plus-Kick. Schön in diesem Video-Ausschnitt bei swimswam.com zu sehen.

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Wenden – die alles entscheidende Kür?

Die Qualität einer Wende kann über Sieg und Niederlage entscheiden. Foto: © SeSc

(bas/CvD) Je länger die zu schwimmende Strecke ist, desto mehr Wenden fallen an, die einem im Wettkampf das Leben schwer machen oder aber auch erleichtern können. Je nachdem wie gut oder aber wie schlecht ihre Ausführung ist. Wir kenen sie alle, die Wendenkönige oder eben jene, die eine Menge Zeit an der Wende liegenlassen und gleich lieber auf der „Langen“ schwimmen, weil dort eine mangelhafte Wende weniger auffällt als auf der „Kurzen“.

Wie wichtig aber eine gute Wende ist, zeigt ein einfaches Rechenbeispiel:

Die Reduzierung der Wendenzeit bei einem 400 m Rennen auf der 25-m-Bahn um jeweils 0,2 Sekunden macht am Ende einen Zeitgewinn von 3 Sekunden aus. 3 Sekunden, die man auf der Schwimmstrecke erst einmal wieder aufholen muss. Das sollte doch Ansporn genug sein, sich einmal genauer mit seiner eigenen Wendentechnik und deren Feintuning zu befassen …
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